Die verschiedenen Arten von Bitcoin-Wallets

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Eine Bitcoin-Wallet ist ähnlich wie eine physische Geldbörse zum Aufbewahren von digitalen Währungen da. Du kannst sie dir wie einen sicheren virtuellen Speicherplatz vorstellen. Da es verschiedene Arten von Wallets für Kryptowährung gibt, stellen wir dir die Gängigsten vor.



Was ist eine Bitcoin-Wallet?

Einfach gesagt, ist eine Bitcoin-Wallet der digitale Ort an dem Bitcoin (BTC) aufbewahrt werden können. Die Wallet-Adresse wird häufig als Bitcoin-Adresse bezeichnet und ist eine einzigartige persönliche Adresse zum Empfangen der digitalen Währung. Jeder, der diese Adresse (die ein wenig wie eine Seriennummer aussieht) kennt, kann Bitcoin zu dieser Wallet schicken.



Bitcoin-Schlüssel

Zu jeder Wallet gehört ein privater und ein öffentlicher Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel wird verwendet, um Empfangsadressen zu erstellen und somit auch Bitcoin zu empfangen. Um bereits empfangene Bitcoin zu transferieren, benötigt man hingegen ein besonderes Passwort. Dieses Passwort wird als privater Schlüssel bezeichnet.


Beispiel Privater Schlüssel:

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Beispiel Public Key:

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Bitcoin-Clients

Um eine Bitcoin-Wallet zu nutzen, wird ein sogenannter Bitcoin-Client benötigt. Dieser ist vergleichbar mit einem Internetbrowser. Du verwendest beispielsweise Google Chrome, um im Internet zu surfen. Ebenso benötigst du einen Bitcoin-Client, um die Blockchain zum Transferieren und Empfangen von Bitcoin zu nutzen. Es gibt viele verschiedene Arten von Bitcoin-Clients, die eine sichere und einfache Verwendung einer Wallet ermöglichen. Durch einen Client als App, Website oder auch physisches Gerät kannst du deine Bitcoin nutzen.



Bevor wir die verschiedenen Arten von Wallets vertiefen, ist es besonders wichtig anzumerken, dass du nur, wenn du Besitzer der privaten Schlüssel bist, tatsächlich auch Besitzer der eigenen Bitcoin bist. Besitzt du demzufolge die zu deiner Wallet gehörenden Schlüssel nicht oder hast keinen Zugriff auf die Schlüssel, bist du auch nicht direkt der Besitzer.



Außerdem gilt, verlierst du deine Schlüssel, verlierst du deine Bitcoin. Deshalb ist es besonders wichtig, immer ein Backup zu erstellen. Wir erklären dir weiter unten, wie du es vermeiden kannst, deine Schlüssel zu verlieren!



Was haben alle Wallets gemeinsam?

Zunächst können mit allen Wallets BTC empfangen und verschickt werden. Meist geht dies auch per Scan eines QR-Codes, welcher dann die eigene - oder für das Versenden von BTC - die Adresse des Empfängers abbildet. Zusätzlich zeigen die meisten Bitcoin-Wallets die eigene Historie und bieten eine Funktion, um die Transaktionsgebühren anzupassen.



Einige Wallets bieten Zusatzfunktionen, wie das Erstellen von neuen Empfangsadressen, Führen einer Kontaktliste, Anpassen der Währungseinheit (z. B. mBTC für millibit statt BTC) sowie das Verlinken zu einem Blockchain-Explorer.



Vier verschiedene Arten von Wallets

Es gibt zwei wesentliche Arten zwischen Wallets zu unterscheiden. Und zwar, ob die Wallet online (Hot) oder offline (Cold) ist und ob es sich um eine Light Wallet oder eine Full Node Wallet handelt. Während Full Node Wallets Zugriff auf die gesamte Transaktionshistorie der Blockchain haben, haben Light Wallets dies nicht.



Momentan benötigt die Bitcoin Blockchain mehr als 200 GB Speicherkapazität. Stell dir vor, du müsstest diese Datenmenge auf dein Smartphone laden - das wäre ein ziemlich heftiger Download! Aus diesem Grund verbinden sich Light Wallets mit aktiven Full Nodes, um auf die Blockchain zuzugreifen.



Hot und Cold Wallets unterscheiden sich in ihrer Verbindung zum Internet. Hot Wallets sind online Wallets und Cold Wallets sind offline Wallets, also nicht mit dem Internet verbunden.



1. Cold Wallets

Da Cold Wallets nicht mit dem Internet verbunden sind, gelten Cold Wallets im Vergleich zu Hot Wallets als sicherer. Die höchste Sicherheitsstufe wird erzielt, wenn eine Wallet offline erstellt wird. Der wesentliche Vorteil von Cold Wallets ist der hohe Grad an Sicherheit. Allerdings sind sie weniger nutzerfreundlich, wenn es um regelmäßig Nutzung geht. Deshalb sind Cold Wallets grundsätzlich eher für das langfristige Halten von Bitcoin geeignet.



Ein Beispiel einer häufig verwendeten Cold Wallets ist die Paper-Wallet. Eine Paper-Wallet ist, wie der Name schon sagt, ein Stück Papier, auf dem der private Schlüssel vermerkt ist.



2. Hardware Wallets

Eine sehr verbreitete und häufig genutzte Wallet-Art ist die Hardware Wallet. Eine Hardware Wallet ist eine Cold Wallet, die lediglich zum Transferieren von BTC mit dem Internet verbunden sein muss. Diese Wallets sind besonders hergestellte Geräte, deren einzige Funktion es ist, Kryptowährungen wie Bitcoin sicher zu verwahren. Die bekanntesten Hardware Wallets sind das Leger Nano und der Trezor Model T.



Pro-Tip: Aus Sicherheitsgründen sollten Hardware Wallets ausschließlich beim Hersteller (oder zertifizierten Händlern) gekauft werden und nicht bereits gebrauchte Produkte oder von dritten Parteien.



3. Hot Wallets

Das Gegenstück zu Cold Wallets sind Hot Wallets. Eine Hot Wallet ist durchgehend mit dem Internet verbunden. Hot Wallets werden beispielsweise von Börsen für Kryptowährungen angeboten. Die Vorteile liegen in der einfachen Einrichtung per Mail und Passwort sowie der direkten Verwendung. Allerdings stehen die privaten Schlüssel einer Hot Wallet dem Anbieter und nicht beim eigentlichen Nutzer zur Verfügung. Hot Wallets eignen sich üblicherweise für kleine Beträge, die bald weiter transferiert werden oder für den täglichen Gebrauch genutzt werden.



Merke: Bitcoin gehören nur dir, wenn du über die Schlüssel verfügst.



Alternativ gibt es Hot Wallets als Web Wallets, welche leicht zu erstellen sind, frei zugänglich und Bitcoin direkt im Browser nutzbar machen. Wir erklären dir genau, was Web Wallets sind.



4. Web Wallets

Web Wallets werden meist von einer dritten Partei verwaltet. Sie sind leicht zu benutzen und können physisch nicht gestohlen werden. Allerdings sind Web Wallets nur so sicher wie der Anbieter, welcher die Wallet verwaltet. Für den Fall, dass beim Anbieter eine Sicherheitslücke besteht, kann dies zu dem Verlust der eigenen Kryptowährungen führen.



Einer der sichersten Wege eine Wallet zu schützen, ist es die Schlüssel als Backup auf einem Stück Papier zu notieren und die gehaltenen Coins nur mit einer sicheren Web Wallet zu transferieren. Wir bieten diese Variante unseren Kunden mit unseren Bitwala Konto an. Das Erstellen einer Bitcoin-Wallet im eigenen Bitwala Account erfüllt die höchsten Sicherheitsstandards der Branche.

Während der Erstellung kann weder Bitwala noch eine andere dritte Partei auf die Schlüssel zugreifen, da diese einzig und allein dem Ersteller über eine verschlüsselte Verbindung dargestellt werden. Wie im Erstellungsprozess beschrieben, wird die Wallet durch ein Backup auf einem Stück Papier abgesichert.

Nun kennst du die verschiedenen Arten von Bitcoin-Wallets. Bei Bitwala bieten wir dir ein reguliertes Bankkonto mit einer sicheren integrierten Bitcoin-Wallet und Trading. Eröffne hier dein kostenloses Konto.

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