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Bitcoin Steuern: Die Grundlagen zum Thema Bitcoin und Steuern

Bitcoin-in-Muenchen

Dieser Beitrag behandelt die Grundlagen zum Thema Bitcoin und Steuern

Der Prozess der Steuerabrechnung für Bitcoin kann unvorbereitet ziemlich überwältigend sein. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, wie die Anzahl der Trades, die Wechselkurse zu bestimmten Zeiten und die Transaktionen von unterschiedlichen Wallets auf Kryptowährungsbörsen und außerhalb von diesen.



In diesem Beitrag behandeln wir verschiedene Herangehensweisen, Kryptowährungen zu versteuern und die eigenen Gelder bestmöglich zu verwalten.



Disclaimer: Dieser Beitrag enthält grundlegende Informationen über Bitcoin und Steuern. Er ist nicht als Steuerrichtlinie oder als Angebot einer Rechtsberatung gedacht. Wir (Bitwala), bieten keine Steuerberatung an und empfehlen dringend, sich von einem Steuerexperten oder Buchhalter beraten zu lassen, wie Steuern auf eigene Kryptowährungen einzureichen sind. Bitwala haftet nicht für Schäden oder Verluste, die dadurch entstehen, dass den in diesem Artikel enthaltenen Informationen Folge geleistet wird.

Kryptowährungen sind in vielen Ländern, wie den USA und den Europäischen Mitgliedsstaaten steuerpflichtig. Während du Kryptowährung handelst, können dabei Kapitalgewinne oder auch -Verluste anfallen. Diese sind steuerpflichtig - selbst wenn sie in Form einer Kryptowährung sind!

Noch unterscheidet sich die Besteuerung von Kryptowährungen von Land zu Land, weswegen wir uns hauptsächlich auf die Besteuerung von Bitcoin in der EU konzentrieren. Seit Anfang 2018 sind Betreiber von Wallets und Börsen in Europa dazu angehalten, ihre Kunden sorgfältig zu überprüfen und entsprechende KYC-Maßnahmen durchzuführen.



Krypto-Steuern in Europa

Die EU definiert “virtuelle Währungen” (inklusive Kryptowährungen) sinngemäß als digitales Abbild von Werten, die weder von einer Zentralbank oder einer Behörde ausgegeben noch notwendigerweise an eine Fiat-Währung gebunden sind, sondern von natürlichen oder juristischen Personen als Zahlungsmittel akzeptiert werden und elektronisch übertragen, gespeichert oder gehandelt werden können.

Im Jahr 2015 erklärte der Europäische Gerichtshof, dass Bitcoin zwar nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, doch als Tauschmittel und Zahlungsmethode anerkannt wird. Heute gibt es auf europäischer Ebene Unterschiede in der Besteuerung von Bitcoin. Die Schweiz befolgt beispielsweise einen sehr krypto-freundlichen Ansatz.

Darüber hinaus kann das Handeln von sowie das Bezahlen in Bitcoin als “Verkauf” gesehen werden. Diese “Verkäufe” gelten als “spekulative Transaktionen” gemäß der Deutschen Einkommensteuer.

HODL - Die einfache Art

Deine Kryptowährungen für mehr als ein Jahr zu “hodlen” also zu halten, gilt wohl als sinnvollste Art, hohe Steuerabgaben zu vermeiden.

Für Einzelpersonen führt die Klassifizierung als “spekulativ” dazu, dass das Handeln dieser Vermögenswerte innerhalb von einem Jahr zu keiner Befreiung von der Einkommensteuer führt. Eine Ausnahme ergibt sich nur, wenn Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten werden. In diesem Fall ist jeder Gewinn (oder Verlust) nicht zu besteuern. Geduld kann sich auszahlen und zu keiner Kapitalertragsteuer führen.

Profi-Tipp: Der wichtigste Schritt zur Einhaltung der Steuervorschriften ist die Sicherstellung, dass du Aufzeichnungen über all deine Handlungen in der Krypto-Welt führst. Wir empfehlen dir, deine Transaktionen zu verfolgen und aufzulisten, um sicherzustellen, dass steuerlich-relevante Vorschriften befolgt werden können.

Einge Wallet-Betreiber erleichtern dir das Abrufen deiner Transaktionshistorie durch eine Funktion deine Informationen als CSV zu exportieren.

Das Tolle an Bitwala ist, dass alle Bitcoin-Käufe leicht zu verfolgen sind und du dir einfach die Historie deiner Bitcoin-Trades exportieren kannst.



Arten von Krypto-Steuer-Tools

Programme wie von Cryptotax und Cointracking unterstützen dich beim Aufzeichnen und richtigen Berechnen anfallender Steuern. Diese Tools ermöglichen es auch, die Transaktions-Historien von verschiedenen Kryptowährungsbörsen oder auch Erlöse durch Mining zu importieren und Kapitalerträge entsprechend zu kalkulieren.



Trotzdem ist es wichtig nicht zu vergessen, einen erfahrenen Steuerberater zu konsultieren, solltest du Bedenken haben, wie Berichte über deine Transaktionen einzureichen sind oder der Meinung bist, dass du möglicherweise verpflichtet bist, Steuerbeträge aus deinen Gewinnen zurückzuzahlen.

CTA: Lese unseren Academy-Beitrag für weitere Details zur Mehrwertsteuer und Besteuerung von Mining-Erträgen Bitcoin richtig versteuern: ein Ratgeber

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